Der 30. Oktober ist der Tag der politischen Gefangenen in Russland. Aus diesem Anlass veranstalteten MEMORIAL Deutschland e.V. (Gruppe München), die Russlandgruppe von amnesty international München, Free Russians e.V. sowie die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz, um Schlussworte und andere Äußerungen von in Russland inhaftierten politischen Gefangenen vorzutragen. Neben den Worten von prominenten Häftlingen wie Alexej Nawalnyj, Wladimir Kara-Mursa und Ilja Jaschin waren auch die von Personen, die gegen den Krieg protestiert hatten, wie Sascha Skotschilenko und Michail Krieger zu hören.

Lesung: "Letzte Worte" von politischen Gefangenen in Russland und Belarus

 

Zeit: Montag, 30. Oktober, 17.00-18.00 Uhr

Ort: Marienplatz, München

 

Veranstalter:  MEMORIAL Deutschland (Gruppe München), amnesty international (Russlandgruppe München), Free Russians e.V.

 

 

Zum "Tag des politischen Gefangenen" führen zahlreiche Memorial-Verbände in etlichen Ländern am 29. und 30. Oktober "Rückgaben der Namen" statt - es werden die Namen von Opfern des politischen Terrors in der Sowjetunion sowie anderen kommunistisch regierten Ländern gelesen. Genauere Informationen finden Sie auf Englisch hier, auf Russisch hier.


In Berlin führt MEMORIAL Deutschland e. V. die Aktion gemeinsam mit dem Moskauer Exilverein Zukunft Memorial durch.

Zeit: Sonntag, den 29.10., Veranstaltungsbeginn: 16.00 Uhr
(Eröffnung von Ausstellungen von Demokrati-ja und Lena Ash)
Beginn der Lesung 17.00 Uhr.

Ort: Steinplatz in Berlin- Charlottenburg.

Die Veranstaltung findet in deutscher und russischer Sprache statt. Es werden Namen von Opfern aus Sachsen-Anhalt sowie aus der Sowjetunion vorgetragen. Es können aber auch Namen von Opfern aus Bekanntenkreis oder Familie in allen Sprachen des postsowjetischen Raums gelesen werden.

Im Rahmen der Buchmesse findet außerhalb des Messegeländes eine Präsentation des Projekts "Stimmen des Krieges" statt, gemeinsam durchgeführt von MEMORIAL Deutschland und dem Fritz Bauer Institut.

Zeit: Mittwoch, 18. Oktober, 16 Uhr

Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Bockenheim, Mertonstr. 26–28
Festsaal im Studierendenhaus

Projektpräsentation unter Leitung von Irina Shcherbakova / Vorstand Internationale Vereinigung Memorial und Zukunft Memorial

Mitwirkende:

Jevhen Sacharov / Direktor der Charkiver Menschenrechtsgruppe

Sergej Krivenko / Memorial Vilnius

Gerd Koenen / Frankfurt/Main

Stefania Kulaeva / ADC (Antidiskriminierungszentrum) Memorial, Brüssel

Unter Leitung der Charkiver Menschenrechtsgruppe (Memorial Ukraine) haben mehrere nationale Memorial-Verbände die „Stimmen des Krieges“ - ein langfristiges Projekt - gestartet, um die Geschichten Tausender von Ukrainern nicht nur aktuell zu Gehör zu bringen, sondern um sie auch für die Zukunft zu bewahren. Interviews mit Zeuginnen und Zeugen – „Stimmen“ – des Krieges werden aufgezeichnet und in neun Sprachen übersetzt. Sie erscheinen in Textform und als Videoaufzeichnungen mit Untertitelung in der jeweiligen Übersetzung.

Die Veranstaltung kann bei youtube verfolgt werden: https://youtu.be/GCmNb4UQErU

 

 

 

 

 

 

 

Am 11. Oktober findet eine weitere Gerichtsverhandlung gegen Oleg Orlov statt. Vorgeworfen wird ihm die „Diskreditierung“ der russischen Armee.

 

 

Oleg Orlov mit Protestplakat: "Der durchgeknallte Putin treibt die Welt in die Richtung eines Atomkriegs". Foto: SOTA

MEMORIAL Deutschland und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) rufen erneut zu einer Kundgebung vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin auf, um gegen dieses politisch motivierte Gerichtsverfahren zu protestieren und unsere Solidarität mit Oleg Orlov zu bekunden.

Zeit: 11. Oktober von 11-13 Uhr
Ort: gegenüber der Botschaft der Russischen Föderation, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin.

 

 

 

 

Hier geht es zum Videomitschnitt unserer Veranstaltung am 27.06.2023 in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Suhrkamp Verlag.

Nikolai Epplée: Die unbequeme Vergangenheit. Vom Umgang mit Staatsverbrechen in Russland und anderswo.
Eine Buchpräsentation der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, von MEMORIAL Deutschland e.V. und des Suhrkamp Verlags

Videonachweis: © Bundesstiftung Aufarbeitung

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