MEMORIAL Deutschland unterstützt den Aufruf zum Europäischen Tag der Solidarität mit der Ukraine. In vielen Städten Europas werden Kundgebungen zur weltweiten Kampagne „STAND WITH UKRAINE“ mit den folgenden Forderungen stattfinden:

- Die Ukraine ist ein Teil Europas!
- Europa muss zur Unterstützung der Ukraine Einigkeit und Solidarität wahren!
- Die Krim und der Donbas sind ukrainisch!
- Wir verurteilen die Aggression der russischen Führung!
- Wir sind gegen den Krieg!
- Wir fordern den sofortigen Abzug der russischen Truppen von den ukrainischen Grenzen und ein Ende der hybriden Bedrohungen gegen die Ukraine!
 
In Berlin findet die Kundgebung am Samstag, den 19.02.2022 um 15 Uhr auf dem Pariser Platz statt, weitere Kundgebungen finden Sie hier.
Die Kundgebung in Berlin wird vom Zentralverband der Ukrainer in Deutschland e.V. und den Kyjiwer Gesprächen organisiert.

 

MEMORIAL Deutschland ruft angesichts der drohenden Auflösung von MEMORIAL in Russland zu einer weiteren Kundgebung vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin auf:

„Wir sind in großer Sorge um Memorial in Russland“, sagt Sabine Erdmann vom Vorstand von MEMORIAL Deutschland. „Doch Gewissen lässt sich nicht verbieten, und MEMORIAL ist Russlands Gewissen“.

Aufruf zu Protestkundgebungen

MEMORIAL Deutschland ruft zu Kundgebungen gegen die geplante Auflösung von Memorial International durch die russischen Behörden auf.

Aktionen sind geplant

in Berlin: am Montag, den 13.12.2021 um 17.30 Uhr in Kooperation mit Amnesty International und dem PEN-Club
vor der Russischen Botschaft, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin

in München: Montag, den 13.12.2021  um 17.30 Uhr
auf dem Geschwister-Scholl-Platz (U-Bhf. Universität)

in Dresden: Montag, den 13.12.2021 um 17.00 Uhr
vor der Dresdner Frauenkirche, Neumarkt, 01067 Dresden

in Leipzig: Montag, den 13.12.2021, um 16.30 Uhr
vor der "Runden Ecke", Dittrichring 24, 04109 Leipzig

in Halle/Saale: Montag, den 13.12.2021 um 17.00 Uhr
vor dem Opernhaus, Universitätsring/Joliot-Curie-Platz, 06108 Halle/Saale


Memorial Tschechien plant ebenfalls eine Kundgebung
in Prag: Montag, den 13.12.2021 um 17.00 Uhr
vor der Russischen Botschaft am Boris-Nemtsov-Platz 

 

 

 

Am 29. Oktober, am Vorabend des in Russland offiziellen Gedenktages für die Opfer politischer Verfolgung, werden jedes Jahr in vielen russischen Städten die Namen derer gelesen, die Opfer des stalinistischen Terrors wurden. 

Auch in diesem Jahr möchte sich Memorial Deutschland e.V. dieser Gedenkveranstaltung anschließen und lädt dazu ein, mit uns gemeinsam am 29. Oktober 2021 von 17.00 bis 19.00 Uhr am Denkmal für die Opfer des Stalinismus auf dem Steinplatz in Berlin-Charlottenburg die Namen der aus Berlin und Brandenburg stammenden Opfer zu verlesen.

Der innere Terror in Belarus ist mit der Entführung des Passagierflugzeugs von Ryanair übergegangen in den internationalen Terrorismus. Mehr als je zuvor sind wir angewiesen auf eine breite Unterstützung und Solidarität.

Am Samstag, den 29. Mai versammeln wir uns am Potsdamer Platz und werden von dort zum EU-Büro am Brandenburger Tor laufen. Auf unserem Weg liegt auch die Russische Botschaft, an die wir die klare Forderung richten werden: Hört auf, Lukaschenkos Verbrechen zu unterstützen! Egal aus welchem Land ihr kommt – aus Belarus, der Ukraine, Polen, Russland, Litauen …! Es ist Zeit für unseren gemeinsamen Einsatz für unsere und eure Freiheit. Unsere Kraft heißt Solidarität!

 

29. Mai 2021 / 11:30 – 13:30 Uhr

Potsdamer Platz

10785 Berlin, Deutschland

Razam e. V. in Berlin 

Veranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Stalinismus

Zeit: 29. Oktober 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Steinplatz in Berlin-Charlottenburg

Am 29. Oktober, am Vorabend des in Russland offiziellen Gedenktages für die Opfer politischer Verfolgung, werden jedes Jahr in vielen russischen Städten die Namen derer gelesen, die Opfer des stalinistischen Terrors wurden. 

Dieses Jahr möchte sich Memorial Deutschland e.V. dieser Gedenkveranstaltung anschließen und lädt Sie ein, mit uns gemeinsam am 29. Oktober 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr am Denkmal für die Opfer des Stalinismus auf dem Steinplatz in Berlin-Charlottenburg die Namen der aus Berlin und Brandenburg stammenden Opfer zu verlesen.

Von den 923 Zivilisten aus Deutschland, die zwischen 1950 und 1953 von Sowjetischen Militärtribunalen zum Tode verurteilt, nach Moskau verschleppt und dort erschossen wurden, kamen 241 Personen aus Berlin und Brandenburg. Die meisten Opfer wurden nach dem Zerfall der Sowjetunion von der russischen Militärstaatsanwaltschaft rehabilitiert. 

Die Opfer haben kein individuelles Grab, sie wurden heimlich erschossen. Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir ihnen zumindest ihre Namen zurückgeben. 

Gerne können Sie aber auch die Namen Ihrer eigenen Familienmitglieder oder anderer für Sie wichtiger Personen, die Opfer sowjetischer Gewaltherrschaft wurden, vorlesen. Wenn Sie möchten, können Sie Blumen mitbringen. 

Mit einem Hungerstreik begingen am 30. Oktober 1974 zum ersten Mal Gefangene aus Lagern in den Regionen Mordwinien und Perm den „Gedenktag für die politischen Gefangenen“. Bis 1987 traten an diesem Tag immer Gefangene in den Hungerstreik. Ab 1987 fanden in großen Städten der Sowjetunion Demonstrationen statt und 1989 bildeten ca. 3.000 Menschen mit Kerzen in der Hand eine Menschenkette um das KGB-Gebäude in Moskau. Am 18. Oktober 1991 wurde der 30. Oktober vom Obersten Rat der Russischen Sowjetrepublik zum offiziellen „Gedenktag der Opfer politischer Verfolgung“ ernannt.

 

 

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