Nachrichtenarchiv

2025

Rückkehr aus der Gefangenschaft. Foto: Ljudmyla Husejnova
Rückkehr aus der Gefangenschaft. Foto: Ljudmyla Husejnova

Stimmen des Krieges: „Mit einem Sack über dem Kopf brachten sie mich in Donezk in eine Folterkammer“

Ljudmyla Husejnova verbrachte drei Jahre in russischer Gefangenschaft: Unerträgliche Bedingungen, Unterbringung im „Glas“ und zur „Unterhaltung“ russischer Soldaten geholt werden – Die Geschichte einer Gefangenen des Kreml.

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Neuer Podcast: Desinformation made in Russia

Wenn eine Online-Seite auf den ersten Blick wie eine normale Webseite von SPIEGEL oder SÜDDEUTSCHE aussieht, in Wirklichkeit jedoch eine Fälschung ist und bewusst Fehlinformationen verbreitet, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine sogenannte „Doppelgängerkampagne" im Auftrag des Kreml.

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Jevgenij Bestuzhev in Vilnius, Litauen, im Januar 2025. Foto: Dascha Trofimova für OVD-Info
Jevgenij Bestuzhev in Vilnius, Litauen, im Januar 2025. Foto: Dascha Trofimova für OVD-Info

„Ich hatte das Gefühl, dass ich mein Land verloren habe.“

Der Politologe Jevgenij Bestuzhev ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden und hat inzwischen das Land verlassen. Nachfolgend dokumentieren wir ein Gespräch mit ihm und seinem Anwalt.

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Zuerst die Menschen - Start einer Kampagne zur Freilassung ukrainischer Gefangener aus russischer Haft

30 ukrainische, russische und internationale Menschenrechtsorganisationen, darunter die Internationale Vereinigung Memorial sowie Vertreter des Menschenrechtszentrums Memorial und der Charkiver Menschenrechtsgruppe, haben eine Kampagne gestartet: „Die Menschen zuerst“.

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Strafisolator für Jurij Dmitriev

Jurij Dmitriev, seinerzeit Leiter von Memorial Karelien, der derzeit seine Haft in einer mordwinischen Strafkolonie im strengen Vollzug verbüßt, wurde am 17. Januar für sechs Tage in eine Strafzelle (Strafisolator) verbracht. Es hieß, er habe die „Morgengymnastik nicht ordnungsgemäß durchgeführt“.

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Viktor Filinkov, Verurteilter im Verfahren „Set“ [Netz] nach sieben Jahren Haft frei – und nach Kasachstan abgeschoben

Viktor Filinkov, der 2020 im sogenannten Verfahren „Set“ gegen Antifaschisten zu sieben Jahren Haft wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung mit dem Ziel des Regierungssturzes (Art. 205.4 Abs. 2 StGB RF) verurteilt worden war, ist aus der Haft entlassen und unmittelbar bei Verlassen der Haftanstalt von Polizisten ergriffen und in Handschellen an die Grenze nach Kasachstan gebracht worden.

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Zur Entstehung der Charkiver Menschenrechtsgruppe (KHPG), des ukrainischen Memorial-Verbandes, vor 32 Jahren

Kampf gegen Zwangspsychiatrie, Hilfe bei der Verteilung informeller Presse und... Gartenarbeit.
Jevhen Sacharov, Direktor der Charkiver Menschenrechtsgruppe, erzählt, womit alles begann.

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